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Google Sandbox

Der Begriff „Google Sandbox“ steht für die These, der zufolge Google neu in den Index aufgenommene Seiten sozusagen in einem virtuellen «Sandkasten» zwischenlagert und deren effektives Ranking erst stark verzögert wiedergibt. Die Seiten können mit ihren Suchbegriffen in den ersten Monaten scheinbar kein gutes Ranking erzielen. Dabei spielt es keine Rolle, wie viele Links sie besitzt. Das spricht für eine Art Blockade.

 

Die Wirkweise

Nicht verwechselt werden sollte die Google Sandbox mit dem Keyword-Tool für das Google Adwords-Programm, das als „Keyword Sandbox“ bezeichnet wird. Die Google Sandbox ist im Grunde ein Filter-Phänomen, das vermutlich seit 2004 genutzt wird. Die Bezeichnung kommt aus bekannten Suchmaschinen-Foren. Doch ist bis heute unklar, ob es die Sandbox tatsächlich gibt. Google selbst hat sich jedenfalls selbst nicht dazu geäußert.

Vor allem scheint die Sandbox bei deutlicher externer Verlinkung neuer URL’s zu greifen. Solche Webpräsenzen werden für eine Zeit von etwa drei bis sieben Monaten in der Sandbox geparkt und rangieren im Index relativ weit unten. Das passiert auch dann, wen ansonsten alle Ranking-Kriterien erfüllt sind.

 

Pro und Contra

Ein Nachteil an diesem Vorgang mag sein, dass es Google an Aktualität mangelt. So der Vorwurf betroffener Seiten. Doch kann andererseits ein Vorteil darin gesehen werden, dass Spam blockiert wird. Denn erst nach einer bestimmten Zeitspanne können Webseiten in sichtbare Bereiche gelangen, so dass es für Spamseiten schwieriger ist, mit einmalig erstellten Seiten Geld zu machen.

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