Online Marketing und SEO - netzmarketing.ch

IP-Cloaking

IP-Cloaking wird dazu genutzt, Suchmaschinen mit falschen bzw. nicht mit den realen Website-Inhalten zu versorgen und damit zu täuschen. IP-Cloaking wird häufig mit dem so genannten IP-Delivery in Verbindung gebracht. Auf dem Server ist dann hinterlegt, dass sowohl die menschlichen Besucher einer Webseite, als auch Spider von Suchdiensten über ihre IP-Adresse identifiziert und auf eine andere Webseite weitergeleitet werden. Das kann auf erlaubte oder unerlaubte Weise geschehen. Erlaubt sind zum Beispiel Fälle, bei denen Nutzer auf Länder-Webseiten weitergeleitet werden. Nicht erlaubt sind in diesem Zusammenhang die so genannten Black Hat SEO Vorgehensweisen.

 

Legitimes IP-Delievery

Erlaubt ist IP-Cloaking, wenn ein Betreiber eines Onlineshops immer wieder bei seiner Konkurrenz nachsieht, um Angebot und Preise miteinander zu vergleichen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dies zu verhindern, wenn man das möchte. Dann können sämtliche IP-Adressen aus diesem Netzwerk weitergeleitet werden. Solche legitimen Fälle fallen im Allgemeinen eher unter IP-Delivery als unter IP-Cloaking.

 

Black Hat SEO IP Cloaking

Unter illegitimes IP-Cloaking fällt zum Beispiel, wenn Besucher auf eine Webseite geleitet werden, die überoptimiert ist und deshalb kein gutes Ranking erreichen würde. Dabei werden die Spider der Suchdienste durch das IP-Cloaking bewusst mit Informationen versorgt, von denen aber nicht der menschliche Besucher profitiert. Ihm wird eine andere Seite gezeigt als den Suchmaschinen. Die Seite für die Crawler ist mit HTML-Codes optimiert. Der Robot liest diese und nimmt sie entsprechend in den Datenbestand auf. Betreiber von Suchmaschinen kennen dieses Verfahren. Aus diesem Grund besitzen starke Suchdienste Robots, die ihre IP-Adresse wechseln. So kann das IP-Cloaking umschifft werden.

 

zur Übersicht