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Meta-Suchmaschine

Eine Meta-Suchmaschine verfügt über keinen eigenen Datenbestand, sondern sucht parallel in den Datenbanken anderer Suchmaschinen und zeigt deren Suchergebnisse in ihrem Index an. Sie ist damit eine andere Art von Suchdienst, der sich seinem Konzept und seiner Arbeitsweise nach von herkömmlichen Suchmaschinen unterscheidet. Die Meta-Suchmaschine ist den herkömmlichen Suchdiensten übergeordnet. Ihr Name deutet es bereits an: Griech. „Meta“ steht für „über“. Die älteste Meta-Suchmaschine „MetaCrawler“ ist im Jahr 1995 von Erik Selberg und Oren Etzioni als Forschungsprojekt an der Universität Washington entwickelt worden. Die Meta-Suchmaschine MetaGer ist eine Entwicklung vom regionalen Rechenzentrum für Niedersachsen und des Lehrgebiets „Rechnernetze und verteilte Systeme“, die für den deutschsprachigen Raum zur Verfügung steht.

 

Nutzung

Meta-Suchmaschinen greifen dabei auf die Datenbestände von drei bis mehreren hundert herkömmlichen Suchdiensten zurück. Für die Qualität der Ergebnisliste ist natürlich nicht nur die Anzahl, sondern auch die Qualität der genutzten fremden Datenbestände wichtig. Für denjenigen, der eine Meta-Suchmaschine nutzt, ist das Plus, dass er nicht viele verschiedene Suchanfragen über verschiedene einzelne Suchdienste starten muss. Vielmehr werden deren Ergebnisse bei ihr zusammengetragen. Doch braucht man auf der anderen Seite für die Ergebnisliste einer Meta-Suchmaschine auch viel Zeit.

 

SEO

Für die Suchmaschinenoptimierung müssen Meta-Suchmaschinen nicht berücksichtigt werden, da diese die Ergebnisse anderer Suchdienste auswerten und keine eigenen Daten bereitstellen. Sie bleiben damit von den Datenbeständen und vom Ranking-Verfahren anderer Suchdienste abhängig. Daneben ist ihre Bedeutung innerhalb des Marktes ohnehin gering. Folgt man Experten, werden Meta-Suchmaschinen keine langfristige Existenzbasis haben, nachdem ihre Finanzierung durch den Verkauf von Werbeflächen immer schwieriger wird.

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