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OOP (Over Optimization Penalty)

Over Optimization Penalty, kurz OOP, bedeutet Strafe für eine „Überoptimierung“ von Webseiten für Suchmaschinen. Gemeint ist damit also eine auffällige oder übermäßige Optimierung.

 

OOP und das Florida Update

Der Begriff OOP entstand in den Jahren 2003/2004 im Anschluss an das “Florida Update” von Google, bei dem die Ranking-Algorithmen deutlich geändert worden waren. Die Bezeichnung ist bei Diskussionen in einschlägigen Internet-Foren entstanden, es handelt sich dabei also nicht um einen offiziellen Begriff. In der Folge des Updates wurde der PageRank von vielen Seiten herabgestuft, mitunter sogar bis zu einem PageRank von Null. Zum Teil wurden Webseiten auch aus dem Index gelöscht.

 

Wirklich eine Strafe?

Es ist allerdings nicht abschließend geklärt, ob es die OOP tatsächlich gibt. Wahrscheinlich handelt es sich dabei nicht um eine Strafe im konkreten Sinn, sondern um ein Einschränken der Funktionalität beliebter Vorgehensweisen zur Suchmaschinenoptimierung von Webpräsenzen. Dabei ging es um Kriterien, um das Ranking im Rahmen des PageRank Algorithmus zu ermitteln, nach denen der PageRank anders berechnet wird. Natürlich sind auch die Vorgehensweisen des Black Hat SEO verfolgt worden, die ohnehin gegen die Richtlinien der Suchdienste verstoßen.

 

Beseitigung von Ursachen

Wer die Ursachen für einen plötzlichen PageRank Verlust gefunden hat, kann diese auch beseitigen. Sind sie auf Linkkauf, Cloaking oder Brückenseiten zurückzuführen, kann eine legale Optimierung an ihre Stelle treten. Ebenso gelingt die Wiederaufnahme in den Index. Nachdem die Ursachen für die Entfernung aus dem Datenbestand beseitigt sind, kann es zur Wiederaufnahme kommen. Ausnahme davon ist die dauerhafte Löschung.

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