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Paid Placement

Der Begriff des Paid Placement kann mit „bezahlte Platzierung“ in das Deutsche übersetzt werden. Damit ist die Aufnahme von Webseiten in die Ergebnislisten der Suchmaschinen gegen Bezahlung gemeint. Von der Suchmaschine gibt es die Garantie, dass die Webseite einen bestimmten Listenplatz einnimmt. Dabei wird das Paid Placement in Bezug zu den Begriffen, die gesucht werden, gesetzt. So wird die Platzierung für den Suchbegriff gekauft.

 

Ablauf eines Paid Placements

Die Abwicklung der Preisverhandlungen wird meist in Form einer Versteigerung gemacht. Es werden Keywords gebucht, die einen Preisbezug haben. Dabei gewinnt der Höchstbietende und muss den Preis meist in der Form von Pay per Click bezahlen. Bei Werbekunden von besonderer Relevanz findet das Gespräch auch in der Konzernzentrale statt. Als Suchmaschinen, die auf die Versteigerung setzen, gelten in den USA Overture und in Deutschland Suchmaschine.de. Die größten Suchdienste zeigen die Platzierungen, welche über Bezahlung laufen, auch farblich an. So liest man bei MSN gesponserte Seiten oder bei Google Anzeigen. Bei Yahoo werden solche Seiten mit Sponsoren-Links gekennzeichnet und bei Altavista mit gesponserten Treffern.

 

Nachteile

Der Kauf der Suchbegriffe beim Paid Placement ist je nach Branche oder Zielgruppe von einer besonderen Wichtigkeit für die einzelnen, weil ihr Ranking auch Einfluss auf die Wahrnehmung der potentiellen Kunden hat. Dabei ist aber zu bedenken, dass sich die Investition auch marktwirtschaftlich rechnet, denn jeder Click auf die Seite kostet Geld. Zentral ist die Beliebtheit der angebotenen Produkte. Bei Produkten wie Spamsoftware ist damit zu rechnen, dass bestimmte Gruppen oder Aktivisten täglich die Seite aufrufen, um die Angebote anzusehen und so auch die Seite torpedieren. 

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